Produktvorstellung Trix 22872 Baureihe E93/193

193 006 auf dem Weg nach Böblingen mit einem gemischten Güterzug. Aufgenommen von Ulrich Budde
www.bundesbahnzeit.de

Zum Vorbild:

Vorbild für das hier vorgestellte Trix Modell sind die Lokomotiven der Baureihe E93, später als 193 bezeichnet. Die Lokomotiven wurden von AEG zwischen 1933 und 1937 hergestellt. Insgesamt waren 18 Exemplare der Baureihe im Einsatz. Die Lokomotiven erreichten eine Höchstgeschwindigkeit von 65 km/h. Spätere Bauserien wurden für 70 km/h zugelassen.

Aufgrund der optischen Ähnlichkeiten zum Schweizer Krokodil, wurden die E93er ebenfalls als Krokodil bezeichnet. Ziel der Entwicklung war es einen Nachfolger für die extrem schweren und im Unterhalt sehr teuren Baureihen E91 und E95 zu bauen. Besonderheit der Baureihe ist, dass es sich damals um die Erste starke Elektrolokomotive ohne Laufachsen handelte.

Zunächst wurden zwei Prototypen gebaut und nach bestandener Bewährungsprobe insgesamt 18 Exemplare beschafft. Haupteinsatzgebiet sollte speziell der Einsatz auf der Geislinger Steige sein, die sich auf der Strecke zwischen München und Stuttgart befindet.  Auf der besagten Strecke musste eine Steigung von bis zu 22,5 Promille überwunden werden.

Die E93er wurden im Betriebswerk Kornwestheim stationiert und waren hauptsächlich im Güterverkehr im Einsatz. Des Weiteren erledigten die Lokomotiven den Schubverkehr auf der Geislinger Steige. Teilweise benötigten auch lange Personenzüge Schubdienste durch die E93 auf der steilen Rampe. Auch außerhalb vom Schubverkehr konnten die E93er gelegentlich vor Personenzügen beobachtet werden.

Ab den 1970er Jahren wurden die mittlerweile auf die Computernummern geänderten 193er zunehmend durch die schnelleren und moderneren Baureihen 150 und 194 verdrängt. Die verbliebenen Einsätze fanden vorrangig im Nahgüterverkehr statt.

Die Ausmusterungen der Baureihe 193 begann 1977, bis letztlich im Jahr 1984 die letzte 193 ausgemustert wurde. Die Lokomotive mit der Nummer 193 007-2 wurde nach angefangener Verschrottung doch noch gerettet und im Betriebswerk München wieder instandgesetzt. Heute befindet sich die Lokomotive als rollfähige Museumslokomotive im DB Museum Koblenz-Lützel. Zwei weitere 193er sind ebenfalls der Verschrottung entgangen und als Denkmal aufgestellt bzw. zur Aufarbeitung untergestellt.

Zum Modell:

Das hier vorgestellte Trix Modell der Baureihe 193 ist ab sofort in unserem Onlineshop erhältlich.

Die digitale Soundlok bietet insgesamt 32 schaltbare digitale Features, die sowohl im DCC als auch im mfx Betrieb zur Verfügung stehen.

Optisch besticht das Metallmodell mit einem Fahrgestell und Lokaufbau aus Zinkdruckguss. Die Griffstangen an den Lokseiten und Vorbauten sind freistehend montiert. Der Maschinenraum und die Führerstände haben eine entsprechende Nachbildung erhalten. Im Führerstand 1 ist zudem eine Lokomotivführerfigur vorhanden.

Neben den optischen Merkmalen bietet das Trix Modell zahlreiche Beleuchtungsfunktionen, die im Digitalbetrieb geschaltet werden. Dazu gehört das Dreilicht-Spitzensignal und zwei rote Schlusslichter, die separat schaltbar sind. Zudem kann das Doppel-A für vorbildgerechtes Rangieren dargestellt werden. Die Führerstandsbeleuchtung ist in beiden Führerständen vorhanden und kann fahrtrichtungsabhängig geschaltet werden. Als besonderes Highlight befinden sich wie beim Vorbild die Anfahrlampe im Fahrgestell. Alle Beleuchtungen sind mit warmweißen bzw. roten LEDs realisiert worden und sind somit wartungsfrei.

Angetrieben wird das Modell von einem geregelten Hochleistungsantrieb mit Schwungmasse, der zentral eingebaut ist. Insgesamt werden vier Achsen mittels Kardanwelle angetrieben. Die Haftreifen sorgen für vorbildgerechte Zugkraft.

Im NEM Schacht stecken ab Werk Märklin Kurzkupplungen, die nach Belieben getauscht werden können. Für den perfekten Anblick in der Vitrine kann das Modell auch mit Bremsschläuchen und Kupplungshaken ausgerüstet werden.

Weiterführende Informationen und eine sehenswerte Bildergalerie der Baureihe 193 sind auf unserer Partnerseite auf bundesbahnzeit.de von Ulrich Budde zu finden.

Folge uns und teile diesen Inhalt mit Freunden:

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.