Der Einstieg in das Modellbahn-Hobby

Starten Sie mit dem vielseitigsten Hobby der Welt!

Wollen Sie auch gern mit einer der facettenreichsten Freizeitbeschäftigung beginnen?

Wenn Sie sich schon ein bisschen orientiert haben, merken Sie schnell, dass es viel Auswahl gibt. Darum ist die am häufigsten gestellte Frage auch: Wo muss ich anfangen?

Gute Unterstützung ist unserer Meinung nach essentiell, damit Sie mit Freude Ihrem Modellbahnhobby nachgehen können.

Als unabhängiger Fachhändler helfen wir Ihnen gern weiter.

Um einen guten Start in die Welt der Modellbahn zu haben und wirklich mit dem Bau einer eigenen Anlage beginnen zu können, ist es wichtig dass Sie sich vorab über ein paar Punkte im Klaren sind:

• Welchen Maßstab möchte ich verwenden?
• Welche Epoche will ich ausgestalten?
• Analoge oder digitale Steuerung?
• Gleich- oder Wechselstrom?

Die verschiedenen Maßstäbe

In der Welt der Modellbahn gibt es verschiedene Maßstäbe. Die am meisten vertretenen Maßstäbe sind H0 und N. Der Maßstab H0 (1:87) erfreut sich der größten Beliebtheit, weil in diesem Maßstab die größte Artikelauswahl herrscht.

Nach H0 wird der Maßstab N (1:160) am meisten gefahren. Wenn der Platz begrenzt ist um eine große Anlage zu realisieren, hat Spur N den Vorteil gegenüber H0, weniger Platz zu benötigen. Jedoch sind die Modelle in H0 noch ein Stück detaillierter und oftmals robuster.

Merke: Je größer die Spur, desto mehr Details

Die Epochen

Bei der allgemeinen Orientierung sollte man sich schon früh Gedanken machen, welche Epoche man ausgestalten möchte. Manchen fällt diese Entscheidung überhaupt nicht schwer, weil sie einfach etwas Schönes sehen und es für ihre Anlage kaufen. Ob es nun ein Dampfzug von Anfang 1900 oder der fortschrittlichste Schnellzug ist – alles machbar, vorausgesetzt das richtige Stromsystem wurde gewählt.

Möchte man seine Anlage so originalgetreu wie möglich gestalten, ist es hilfreich sich daran zu orientieren, was in einer bestimmten Zeit fuhr. Wenn Sie zum Beispiel Liebhaber von Dampflokomotiven sind, können Sie Ihre Auswahl schon mal auf Epoche I bis IV begrenzen. Die Palette an Bahnunternehmen heutzutage macht die Modellbahnanlage ziemlich bunt.

Tipp: Epoche III ist die am häufigsten gewählte Epoche, denn damals fuhren sowohl Dampfloks und Dieselloks als auch E-Loks.

Wenn Sie sich einmal für eine Epoche entschieden haben, ist es letztendlich einfacher, Material anzuschaffen. Die meisten Fabrikanten führen nämlich die gleichen Epochenangaben.

Epoche | Zeitraum
I 1835 – 1920
II 1920 – 1950
III 1950 – 1970
IV 1970 – 1990
V 1990 – 2005
VI 2005 – heute

Mehr zum Thema Epochen finden Sie hier.

Spur H0 – aber Gleichstrom oder Wechselstrom?

Wenn Sie sich für die gängigste Spur H0 entscheiden, haben Sie innerhalb dieser Spur die Möglichkeit zwischen Gleichstrom und Wechselstrom zu wählen.

Das Wechselstromsystem (AC) wird nur von Märklin produziert und ist erkennbar an dem Mittelleitergleis (3-Leiter). Alle Märklin-Lokomotiven sind demnach in der Mitte mit einem Schleifer zur Stromabnahme ausgestattet. Der größte Vorteil des 3-Leiter Gleissystems ist, dass es im Gegensatz zum Gleichstromsystem (DC), weniger störungsempfindlich ist.

Ein anderer großer Name aus der Modellbahnwelt ist Fleischmann, derzeit zusammen mit Roco. Dies ist ein Gleichstromhersteller. Das Gleichstromsystem hat keinen Mittelleiter und kann dadurch für einige Einsteiger den entscheidenden Ausschlag geben sich für Gleichstrom zu entscheiden, weil es näher am Original ist.

Fleischmann (und viele andere Marken) und Märklin führen also die gleiche Spurweite, aber haben verschiedene Stromsysteme.

Es ist zum Beispiel nicht möglich eine Märklin-Lok auf einer Gleichstromanlage fahren zu lassen auch wenn die Spurweite gleich ist.
Das betreffende System würde dann direkt eine Kurzschlussmeldung geben.

Heutzutage ist es allerdings auch so, dass Hersteller wie Fleischmann, Roco, Piko und Brawa ihre Gleichstrommodelle zusätzlich noch für das Märklin Wechselstromsystem produzieren. Märklin seinerseits liefert seine Gleichstrommodelle unter der Marke TRIX.

Personenwagen und Güterwagen brauchen nur mit den richtigen Radsätzen ausgestattet werden und können dann auf den jeweiligen Gleich- oder Wechselstromgleisen fahren.

Analog oder digital?

Bis zum heutigen Tag steht das Verhältnis der Verfügbarkeit von analogen zu digitalen Startsets 1:10.
Die Vorteile der digitalen Zugsteuerung im Gegensatz zur analogen sind auch durchaus groß: mit nur einem Handregler mehrere Züge unabhängig voneinander steuern ist ein Kinderspiel und gerade erst der Anfang…

Neben der unabhängigen Steuerung der Züge, können Sie auch jede Lokomotive mit Geräuschen fahren lassen. Diese werden durch die Funktionstasten auf dem betreffenden Regler eingeschaltet.
Dazu muss jede Lokomotive separat mit einem Decoder ausgerüstet werden, um auf einer digitalen Anlage gesteuert werden zu können.

Mehr zur analogen und digitalen Steuerung lesen Sie hier

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