Produktvorstellung PIKO Baureihe 120 005-4 der Deutschen Bundesbahn

Vorbildgeschichte der Baureihe 120

Die Lokomotiven der Baureihe 120 waren bis zu 200 km/h schnelle Elektroloks, die hauptsächlich im hochwertigen Personenverkehr eingesetzt wurden. Die Loks der Baureihe 120 sind die ersten Drehstrom-Lokomotiven der Welt und gelten deshalb als Meilenstein der Lokomotiventwicklung. Die 120 ist gleichzeitig auch Vorbild für spätere Lokomotiven und die ICE Züge.

Insgesamt wurden 65 Lokomotiven an die Deutsche Bundesbahn ausgeliefert. Am Bau waren die Hersteller BBC, Henschel, Krauss-Maffei und Krupp beteiligt. Die Bauzeit begann 1979 und endete erst 1989. Seit 2016 werden die Loks bei der DB vermehrt ausgemustert.

Entstehungsgeschichte und Einsatzgebiet der Baureihe 120

Nachdem bereits 1899 erste Versuche einer Drehstromlokomotive erprobt wurden, entschied sich die Bahn in den 1970er Jahren für den Bau einer universellen Drehstromlokomotive. Als Ergebnis der Entwicklung wurde im Mai 1979 die erste Baureihe 120 an die Bundesbahn übergeben und getestet. Insgesamt gab es fünf Vorserienlokomotiven bevor der Bau der Serienmaschinen begann.

Die Lok mit der Nummer 120 005 unterschied sich optisch von den anderen Vorserienlokomotiven, da die Lok einen deutlich tieferen Knick in der Frontpartie aufweißt. Die Optik der Lokomotiven ist durch den Einheitsführerstand gekennzeichnet. Die Frontpartie kann man auch in anderen Fahrzeugen aus der derselben Zeit wieder entdecken. Dazu gehört bspw. der Dieseltriebwagen der Baureihe 628, der S-Bahn Steuerwagen sowie der Steuerwagen Wittenberger Kopf.

Bauartunterschiede, Farbvarianten und Einsatz der Baureihe 120

Die Baureihe 120 wurde ursprünglich in TEE Lackierung ausgeliefert. Spätere Lokomotiven erhielten ab Werk bereits das orientrote Farbschema. Die 120 ist damit die einzige Lok der DB die das besagte Farbschema bereits ab Werk erhalten hatte. Die Lokomotiven wurden bei der Bahn auch für Versuchs- und Rekordfahrten eingesetzt. Die höchste Geschwindigkeit erreichte dabei 120 001 mit 265 km/h.

Die fünf Vorserienlokomotiven wurden bis 2002 als Versuchslokomotiven und Vorspannloks für Messzüge eingesetzt. Die Loks wurden entsprechend als Baureihe 752 eingereiht.

Die Serie 120.1 umfasst die Serienlokomotiven der Baureihe 120. Das Einsatzgebiet war zu Anfangszeiten der 120 sowohl der Personenfern- als auch der Güterverkehr. Tagsüber fuhren die Loks Intercity und InterRegio Züge, während die Loks nachts schnelle Güterzüge beförderten. Die hohe Belastung in der Anfangszeit sorgte bei den Loks für hohen Verschleiß und Fehleranfälligkeit in den letzten Jahren. Aufgrund der Aufspaltung in die unterschiedlichen Geschäftsbereiche im Zuge der Bahnreform wurden die 120er nicht mehr im Güterverkehr eingesetzt.

Weitere Varianten der Baureihe 120 sind die 120.2, die für den Einsatz im Regionalverkehr im einer ZZA und Zugabfertigungssystem ausgestattet wurden, sowie die generalüberholte Variante 120.5.

Zum Ende der Betriebszeit erwiesen sich die Lokomotiven zunehmend als störanfällig, sodass die Loks beim Bahnpersonal zunehmende unbeliebter wurden. Es wird gemutmaßt, dass der anspruchsvolle Einsatz der Lokomotiven in der Anfangszeit zu großem Verschleiß geführt hat.

Das PIKO Modell der Baureihe 120 005

Die Formneuheit der Baureihe 120 ist eine der Highlight Neuheiten 2019 von PIKO und befindet sich ab sofort in der Auslieferung. Das Modell ist als Gleichstrom und Wechselstrom Modell mit ab Werk eingebautem Sounddecoder erhältlich. Als Vorbild für die Lokomotive hat sich PIKO die markante Vorserienlokomotive Nummer 005 ausgesucht, die sich mit dem tieferen Knick in der Lokfront deutlich von ihren Schwestern abhebt.

Baureihe 120 von PIKO

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Optisch beeindruckt das Modell mit fein gravierten Drehgestellen, abgesetzten Griffstangen und feinem Dachgarten mit filigranen Pantographen. Die Bedruckung ist wie von PIKO nicht anders zu erwarten lupenrein und zeigt eine Baureihe 120 in der ursprünglichen TEE Lackierung.

Auch unter dem Gehäuse verbirgt sich zeitgemäße Technik in Form der PluX22 Schnittstelle. Ab Werk ist ein PIKO SmartDecoder der Generation 4.1 verbaut, der 28 schaltbare Funktionen bietet. Des weiteren bietet das Modell zahlreiche Lichtfunktionen in Form vom schaltbaren Dreilicht-Spitzensignal und separat abschaltbarer roten Schlussbeleuchtung. Als Highlight besitzt das Modell eine Führerstandsbeleuchtung.

Angetrieben wird die Lok von einem fünfpoligen Motor mit Schwungmasse. Zwei Räder wurden für eine verbesserte Zugkraft mit Haftreifen ausgestattet. Der Kupplungsschacht erfüllt die NEM 362 und ist mit einer KK-Kinematik ausgestattet. Für alle Sammler und Enthusiasten liegen Bremsschläuche zum Nachrüsten bereit.

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